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Die Nintendo DS und ihre jüngere Schwester, die DSi, sind vor allem eines: handlich. Sie passen in jeden Rucksack, in jede Handtasche, finden Platz im überfülltesten Zug oder Auto und beschäftigen damit vor allem Kinder, die Ruhe geben sollen. Nicht jedes Kind verträgt das Spielen mit der Mini Konsole im Auto; da kann schon einmal Übelkeit ein Problem sein. Aber ansonsten sieht man selbst in Restaurants Familien, in denen die Kinder über die DS gebeugt mit am Tisch sitzen und die Eltern nicht stören, indem sie herumtollen oder dazwischen reden.

Die DS ist sozusagen die Konsole für unterwegs. Nicht selten findet sich zu Hause auch eine größere, dafür nicht transportable Spielekonsole. Die Playstation III kann man zwar mitnehmen, zum Spielen braucht man aber Strom und Monitor beziehungsweise Fernsehen. Für eine Autofahrt ist sie also nicht geeignet. Zu Hause lässt sich also online zocken und mit viel besserer Grafik; dafür kann die DS überall mit hinreisen. Die DS und die DSi, eine neuere Auflage der DS mit Kamera, sind also nicht direkt als Ersatz für eine Spielekonsole, wie sie die PS ist, anzusehen.

Gerade Kinder sollten den Gebrauch der Geräte, die für die Unterhaltung gedacht sind, nicht übertreiben. Als Belohnung, und ja, auch als Beschäftigung, sind die virtuellen Haustiere und tollen Spiele durchaus geeignet. Den ganzen Tag vor den Monitoren, ob klein oder riesengroß, zu verbringen, ist nicht gesund und auch von Experten nicht empfohlen. Die Kinder abzuschieben, um problemlos durch den Tag zu kommen, ist nicht das, was die Hersteller der Geräte bezwecken wollten.

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