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Sicher wird man es nicht immer merken, wenn in einer Wohnung kein Dampfreiniger vorhanden ist. Die meisten Hausfrauen schaffen es auch ohne dieses besondere Gerät, sauber zu putzen. Unbekannt ist allerdings, wie es dann auf gewissen Flächen und in bestimmten Ecken aussieht, wenn man einmal mikroskopisch genau hinsieht.

Der Dampfreiniger macht nicht nur sauber, er tötet auch Keime ab. Das kann vor allem bei der Reinigung vom Innenraum im Kühlschrank schon wertvolle Hilfe bedeuten. In den meisten Geräten gibt es hier Ecken und Kanten, in denen sich nicht nur Schmutz sammeln kann, sondern die auch sehr schwer zu erreichen und völlig rein zu bekommen sind. Aus der Düse vom Dampfreiniger kommt, wie der Name schon sagt, Wasserdampf. Dieser wird unter Druck ausgegeben, wodurch Verunreinigungen abgelöst und aus den kleinsten Ritzen heraus gespült werden. Zugleich wirkt der heiße Dampf sterilisierend; er vernichtet alle Bakterien durch Hitze, auch dort, wo man mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Lappen nicht hinkommen würde. Das bedeutet, dass auch der hygienische Aspekt nicht zu vernachlässigen ist, denn ein keimfreies Umfeld zu schaffen, ohne Spuren von Chemie zu hinterlassen, ist sehr schwer.

Der Dampfreiniger kann zum Fensterputzen benutzt werden, und auch im Bad bringt er viele Vorteile. Was ohne ein Reinigungsmittel natürlich nicht bewirkt werden kann, ist der Geruch nach Zitronen oder Meeresfrische, nach Chlor oder anderer Chemie. Oft meinen Hausfrauen, dass nur dieser frische Duft ein Zeichen von Sauberkeit ist, weswegen sie dem Dampfreiniger nicht wirklich vertrauen. Die Stoffaufsätze, die es als Zubehör für den Dampfreiniger zu kaufen gibt, können in der Waschmaschine bei 90 Grad gewaschen werden und sind daher stets hygienisch sauber. Die Geräte gibt es schon ab etwa 50 Euro, allerdings nicht für den professionellen Einsatz. Höhere Leistung, ein größerer Tank: Das kostet extra.

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