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Gerade jetzt werden viele Nachbarn wieder genervt die Augen überdrehen, wenn ihre Zeitgenossen von nebenan den Laubsauger oder Laubbläser wieder in Betrieb nehmen. Die Blätter fallen von den Bäumen und das ist der Startschuss für all jene, die schon ein solches Gerät besitzen. Statt mühsam zusammen zu rechen, wird das Gerät aus dem Gartenschuppen geholt und dann wird eine gewisse Zeit lang mit heulenden Geräuschen der Rasen vom Laub befreit.

Mit dem Rechen zu arbeiten, muss nicht sein, aber in der Mittagszeit oder noch am Abend zur tragbaren Heulboje zu greifen, auch nicht. Die Art des verwendeten Geräts macht keinen Unterschied: Lärm gibt es beim Sauger, wie beim Blasgerät. Der Unterschied liegt im Ergebnis beziehungsweise in der Anwendung: Während der Laubsauger, wie der Name besagt, das Laub einsaugt und in einen am Gerät angeschlossenen Beutel befördert, bläst der Kollege aus dem Regal im Baumarkt die Blätter von sich weg. Hier kann es auch noch zu Diskussionen in der Nachbarschaft führen, wenn die Blätter dann vom künstlichen Wind in den benachbarten Garten geblasen werden. Den Beutel vom Laubsauger kann man gleich in die Biotonne, auf dem Komposthaufen oder an der Grüngutsammelstelle ausleeren und hinterlässt dann nur Lärm, nicht aber Blätter dort, wo sie nicht hingehören.

Viele Gartengeräte machen Lärm: dieses Thema beginnt beim Rasenmäher oder Trimmer und endet bei elektrischer Heckenschere und Motorsägen, die allerdings eher selten zum Einsatz kommen. In einem guten Nachbarschaftsverhältnis spricht man sich ab, wann man am wenigsten stört, und alles bleibt friedlich. Allerdings soll es auch „höllische Nachbarn“ geben, die gerade darauf warten, ihre Mitbewohner in der Siedlung auf Trab zu halten und durch unnützen Lärm auf die Barrikaden zu rufen.

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